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Von der unwiderstehlichen Magie des Kinos

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Beschreibung

Auf einer Reise durch den Südosten Ungarns macht die Erzählerin in einem fast ausgestorbenen Ort an der Grenze zu Rumänien Station. Resignation und Vergangenheitsglorifizierung beherrschen die Gespräche der Bewohner. Wie vieles andere ist auch das Kino, ungarisch »Mozi«, längst geschlossen. Einst Mittelpunkt des Ortes, spielt es nur mehr in den Erzählungen und Erinnerungen der Verbliebenen eine wichtige Rolle. Ihre eigene Leidenschaft für das Kino bewegt die Erzählerin dazu, das vor sich hin verfallende »Mozi« wieder zum Leben zu erwecken.
In ihrem neuen Buch erzählt Esther Kinsky von der unwiderstehlichen Magie des Kinos, eines Ortes, »wo Witz, Entsetzen und Erleichterung ihren gemeinschaftlichen Ausdruck fanden, ohne dass die Anonymität im dunklen Raum angegriffen wurde«. Aller glühenden Kinobegeisterung und dem Nachdenken über den »großen Tempel des bewegten Bildes« liegt die Frage zugrunde: Wie ist ein »Weiter Sehen« und eine Verständigung darüber möglich, wenn der Ort einer gemeinsamen Erfahrung zugunsten einer Privatisierung von Leben und Erleben demontiert ist?

Details

Autor/en
Esther Kinsky
Erscheinungstermin
12.04.2023
ISBN
9783518225448
Seitenzahl
200
Verlag / Label
Suhrkamp

Schriftstellerinnen und Intellektuelle beantworten die Frage: Welches Buch war für Sie im Jahr 2023 besonders wichtig? Sigrid Löffler, Literaturkritikerin:

Die Erzählerin und Übersetzerin Esther Kinsky ist Expertin für die glanzvolle Beschreibung glanzloser Gegenden. Auch die ungarische Tiefebene hat es ihr angetan. In diesem vergessenen Landstrich der Leere, des Mangels und des Stillstands sucht sie das Weite und die Weite – die flache Endlosigkeit mit ungewissem Horizont und die Aussicht, dort ein ganz persönliches Nostalgie-Projekt zu verwirklichen.

Das Prosabuch „Weiter Sehen“ erzählt von Esther Kinskys Versuch, dort ein aufgegebenes Dorfkino wiederzubeleben. Gerade weil das Filmeschauen zur einsamen Privatsache daheim geworden ist, will sie das alte analoge Kino als „Raum des gemeinsamen Sehens“ wiedererwecken. Das misslingt. Der Rest ist Melancholie – Trauer und Wehmut über eine glorreiche Kulturtechnik, die historisch das Rennen verloren hat.