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Links ist nicht woke

Rezensiert in der SZ von Jens-Christian Rabe

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Beschreibung

Die streitlustige Kritik einer überzeugten Linken an Identitätspolitik. "Susan Neimans klares Denken und ihre pfeilgenaue Sprache sind Rettung und Genuss." (Eva Menasse)

Seit sie denken kann, ist Susan Neiman erklärte Linke. Doch seit wann ist die Linke woke? In ihrer von Leidenschaft und Witz befeuerten Streitschrift untersucht sie, wie zeitgenössische Stimmen, die sich als links bezeichnen, ausgerechnet die Überzeugungen aufgegeben haben, die für den linken Standpunkt entscheidend sind: ein Bekenntnis zum Universalismus, der Glaube an die Möglichkeit des Fortschritts und die klare Unterscheidung zwischen Macht und Gerechtigkeit. Als Philosophin überprüft sie dabei die identitätspolitische Kritik an der Aufklärung als rassistisch, kolonialistisch, eurozentristisch und stellt fest: Die heutige Linke beraubt sich selbst der Konzepte, die für den Widerstand gegen den weltweiten Rechtsruck dringend gebraucht werden.

Details

Autor/en
Susan Neiman, Christiana Goldmann
Erscheinungstermin
15.08.2023
ISBN
9783446278028
Seitenzahl
176
Verlag / Label
Hanser Berlin

Rezensiert in der Süddeutschen Zeitung von Jens-Christian Rabe

Hat man den Status als Linker verwirkt, obwohl man sich sein Leben lang für Gerechtigkeit eingesetzt hat? Diesen Eindruck, schreibt die amerikanische Philosophin Susan Neiman, hätten inzwischen viele ihrer Freunde und Bekannten. In ihrem Buch "Links ist nicht woke" denkt sie über die aktuelle Debatte über Cancel Culture und Identitätspolitik nach. Neiman analysiert, wie postmoderne Theorien die Linke beeinflusst haben, und beklagt einen vermeintlichen Verlust des Universalismus und grundlegender linker Werte. Sie plädiert dafür, die Betonung auf Identität und Opfererzählungen durch eine Rückbesinnung auf die Ideale der Aufklärung zu ersetzen. Handeln sei unerlässlich, auch im Kampf gegen rechte Kräfte. Ihre Thesen stoßen auf große Resonanz - und Kritik.