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Süddeutsche Zeitung Magazin Heft 08, 2009

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Beschreibung

Der neue Futurismus

Mode, Technik, Gesellschaft: Alles muss anders werden. Vor 100 Jahren wurde das Futuristische Manifest veröffentlicht. Jetzt ist der Moment gekommen, neue Forderungen zu formulieren - für das 21. Jahrhundert. Acht Thesen für die Gegenwart von morgen.

Schluss mit kleinkariert

Wir müssen in größeren Dimensionen denken. Acht letztgültige Anweisungen für den Aufbruch in eine bessere Zeit.

Sagen Sie jetzt nichts, Janine Henkes

Ein Interview, in dem das deutsche Topmodel nichts sagt, und doch alles verrät: Janine Henkes führt die peinlichsten Posen bei Foto-Shootings vor.

"Die Krise ist gut!"

Mehr Wucht, mehr Tempo, mehr Leidenschaft: Diesel-Chef Renzo Rosso sieht die Krise als Chance zur Erneuerung der Modeindustrie. Seine Prognose: Jetzt wird aufgeräumt.

Der Exzentriker: Miguel Adrover

Aufgewachsen als Bauernsohn auf Mallorca entwirft der Designer am liebsten Mode aus Naturmaterialien. Es widerstrebt ihm, einfach nur hübsche Kleider zu entwerfen. Sein Wunsch: weg von schnellen Trends.

Der Avantgardist: Raf Simons

Eigentlich wollte er Möbeldesigner werden. Dann fing er doch an, Männermode zu entwerfen. Heute ist er Kreativdirektor bei Jil Sander und wünscht sich Mode zum Träumen.

Ihr seid die Zukunft

Genug gejammert. Es wird Zeit, zu handeln. Wir stellen Ihnen elf Menschen vor, die heute schon die Mode von morgen prägen.

Der Goldgräber: Daiki Suzuki

Zur Inspiration stöbert der Designer auf Flohmärkten herum. Dort macht er sich auf die Suche nach ungehobenen Schätze. Kleider sind für ihn nicht nur Stoff, sondern Geschichtenerzähler.

Der Unabhängige: Stephan Schneider

Der Modedesigner ist in Japan ein Star, in Deutschland ist er kaum bekannt. Ohne Druck zu arbeiten bedeutet für ihn Freiheit. Seine Philosophie: konservative Avantgarde.

Die Fantasten: Rodarte

Die zwei Schwestern haben sich das Nähen selbst beigebracht. 2005 gründeten sie ihr Label "Rodarte". Ihre Kleidung: zerrissen, apokalyptisch, atemberaubend.

Wagt alles!

Die Kleidung der Zukunft muss nicht nur schöner werden, sondern: schlauer. Die Londonerin Helen Storey arbeitet schon daran. Ihre Vision: Kleidung, die unsere Luft reinigt.

Die Anarchistin: Rei Kawakubo

Die 66-jährige Japanerin prägte den Stil der Achtzigerjahre mit Mode, die das westliche Schönheitsideal auf den Kopf stellte. Sie will die Menschen zu einer Reaktion herausfordern und braucht das Nichts für neue Ideen.

Mehr Stolz!

Nichts ist älter als der Jugendwahn. Ab sofort muss klar sein: Wer mehr vom Leben versteht, kann, darf und soll das auch zeigen. Ein Brief von Generation zu Generation.

Die Individualisten: Le Labo

Edouard Roschi gründete 2006 mit Fabrice Penot in New York das Parfumlabel "Le Labo". Parfums sind für sie lebendige Produkte. Sie wollen, dass Menschen sich wieder in einen Duft verlieben.

Der Utopist: Hussein Chalayan

Hochfahrbare Rocksäume, fluoreszierende Hüte: Der Kreativdirektor von Puma und Gründer seines Labels "Hussein Chalayan" liebt es, mit Neuem zu spielen. Für ihn ist Technik die Zukunft der Mode.

Alles auf Anfang

Die Zukunft beginnt genau jetzt. Und ja, sie soll bitte auch Spaß machen. Wir zeigen Ihnen Accessoires, die für Aufbruchstimmung sorgen.

Der Aufklärer: Ulrich van Gemmeren

Sein Unternehmen schreibt Reiseberichte für Kleidungsstücke, damit die Kunden die Entstehung ihres Kleidungsstück zurückverfolgen können. Ein gutes Gewissen kann man sich bei ihm aber trotz Ökomode nicht kaufen.

Das Beste aus aller Welt

Komische Vögel: In Japan picken Raben Nüsse bevorzugt von Zebrastreifen auf. Axel Hacke malt sich länderspezifische Sitten aus: Chinesische Raben schießen ihre Nüsse ins Weltall, arabische sprengen sie in die Luft, und die deutschen?

Die Gewissensfrage

"Ich bin im Moment etwas knapp bei Kasse, deswegen kaufe ich die billigsten Hosen und Blusen, die ich bekommen kann. Obwohl ich weiß, dass diese Sachen wahrscheinlich von Menschen hergestellt werden, die unter furchtbaren Bedingungen arbeiten müssen: Zwölfstundentage, Strafüberstunden und Ähnliches. Mache ich also gemeinsame Sache mit ihren Ausbeutern? Oder trage ich dazu bei, dass diese Menschen wenigstens ein bescheidenes Auskommen haben?"

Bad Bank

Wenn es diese eine "schlechte Bank" gibt - das heißt doch, dass alle anderen Banken gut sind. Oder?

Es ist genug

Ein für alle Mal: das ABC der Modewörter, die wir nicht mehr hören wollen.

Kalbsschnitzel - Paniermehl - Ei

Kurz und schnell: Rezepte mit nur drei Zutaten.