Menü 0
Gustav Klimt: Bild "Landhaus Attersee" - Bild 1

Gustav Klimt: Bild "Landhaus Attersee"

Normaler Preis 390,00 € 0,00 €
Lieferzeit 5 – 10 Werktage. Zuzüglich 9,95 € Versandkosten pro Bestellung.
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Details

Format
ca. 71x74 cm

Beschreibung

Neben seinen Porträts aus der "goldenen Periode" waren es vor allem seine stimmungsvollen, zumeist quadratisch komponierten Landschaftsbilder, mit denen Gustav Klimt den Wiener Jugendstil maßgeblich prägte. Insbesondere die idyllischen Landschaften, Dörfer und Gebäude vom Attersee und vom Gardasee inspirierten ihn zu seinen schönsten Gemälden. Original: Öl auf Leinwand, 110 x 110 cm Wien, Österreichische Galerie im Belvedere.
Brillante Reproduktion im Fine Art Giclée Verfahren, in sieben Farben auf hochwertiger Künstlerleinwand aus Baumwolle und auf Keilrahmen gespannt. Edle, handgearbeitete Museumsrahmung in Gold mit Schlagmetall, matt
patiniert. 
 
Limitierte Auflage 199 Exemplare, rückseitig nummeriert und mit Zertifikat versehen. 
 
Format inkl. Rahmen ca. 71x74 cm.

Über den Künstler

Gustav Klimt, 1862-1918, österreichischer Maler, berühmter Vertreter des Wiener Jugendstils

Porträt des Künstlers Gustav KlimtAls Gustav Klimt (1862-1918) schon längst ein renommierter Künstler war, den Jugendstil der Wiener Ringstrasse durch seine Wandgemälde entscheidend geprägte hatte und Mitbegründer der Wiener Secession war, entstand sein "Goldener Stil". Durch byzantinische Mosaiken inspiriert, fügte er ornamentale Farbflächen in ein goldenes Bett wie gefasste Edelsteine. In seinen Bildprogrammen beschreibt Klimt den Lebensweg des Menschen, der, durch die Triebe negativ beeinflusst, seine Erlösung in dem Kuss findet. Die Körperdarstellungen besitzen eine subtile Erotik, gleichwohl deren Gestalten sich auflösen in ornamentalen, geometrischen Farbflächen. Dieses Stilprinzip wendet er nicht nur an für seine Paardarstellungen, sondern auch bei den Porträts reicher Damen und den Landschaftsbildern. Dieser flächige Stil ist heute Inbegriff für die intensivfarbige Kunst Klimts, die sein Werk aber erst ab 1905 charakterisiert.

Der Sohn eines Graveurs erlernte sein Handwerk an der Wiener Kunstgewerbeschule. Noch auf der Suche nach einem eigenen Ausdruck, ist sein frühes Werk geprägt von dem Historismus Hans Makarts, dem Künstlerfürsten der Donaumonarchie des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Eine Künstlergemeinschaft mit seinem Bruder Ernst und Franz Matsch bildend, erhielten die jungen Maler zahlreiche Aufträge für die Ausgestaltung der neuen Gebäude an der Wiener Ringstraße. Die Treppenhäuser des Wiener Burgtheaters oder des Kunsthistorischen Museums legen Zeugnis von dem historistischen Stil dieses Gemeinschaftsateliers ab.

Wie so viele junge und aufgeschlossene Künstler des Fin de Siècle wandte sich auch Gustav Klimt Ende der 1890er Jahre von der akademischen Tradition ab. Er gründete 1897 mit anderen Künstlern die "Wiener Secession", der er bis zu seinem Austritt 1905 als Präsident vorstand. Das eigene Ausstellungsgebäude der Secession ist auch heute noch Ort und Tempel für die neue junge Kunst.