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Die Regeln des Spiels

Roman - Rezensiert in der SZ von Felix Stephan

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Beschreibung

Lässig, böse, humorvoll - der neue Roman von Colson Whitehead über die wilden Siebziger im schwarzen New York

Ray Carney will von krummen Geschäften nichts mehr wissen. Er hält sich raus aus dem täglichen Chaos New Yorks, wo Gangster sich Schießereien liefern und die Black Liberation Army zum bewaffneten Kampf aufruft. Wäre da nicht seine Tochter May mit dem schier unerfüllbaren Wunsch nach einem Ticket für das Konzert der Jackson Five. Ray muss sein altes Netzwerk aktivieren - auf die Gefahr hin, sich selbst wieder zu verstricken. Als in Harlem ganze Wohnblocks in Flammen aufgehen, beauftragt er Pepper, der wie kein zweiter die Regeln des Spiels kennt, um für Gerechtigkeit zu sorgen. Whiteheads grandios unterhaltsamer Roman über das schwarze New York der wilden Siebziger ist ein großes Sittengemälde Amerikas.

Details

Autor/en
Colson Whitehead, Nikolaus Stingl
Erscheinungstermin
15.08.2023
ISBN
9783446277540
Seitenzahl
384
Verlag / Label
Hanser

Rezensiert in der Süddeutschen Zeitung von Felix Stephan

In der Fortsetzung des Romans "Harlem Shuffle" steht erneut Ray Carney im Mittelpunkt. Der Ex-Hehler und Teilzeitkriminelle will sich jetzt allerdings möglichst heraushalten aus dem Geschäft, im Harlem der Siebzigerjahre arbeitet er vor allem als Möbelverkäufer. Doch Carney lebt im turbulenten New York, geprägt von Gangsterkriegen und politischem Aufruhr, in einer Zeit, in der die Rassentrennung gerade erst aufgehoben wurde und das schwarze Bürgertum ein besseres Leben anstrebt. Der zweifache Pulitzer-Preisträger Colson Whitehead stellt in seinem Gangster-Roman "Die Regeln des Spiels" mit präzisem Stil das Milieu und die Protagonisten vor, die gegen ein von der Gesellschaft vorgezeichnetes Schicksal ankämpfen. Durch historische Bezüge und meisterhafte Erzählkunst veredelt er das Pulp-Genre und beleuchtet schwarze Biografien, Moral und die Verstrickungen der damaligen Wirtschaftswelt