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Azzurro - Bild 1

Azzurro

Rezensiert von Johanna Adorján, Süddeutsche Zeitung

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Details

Auflage
5. Aufl.
Autor/en
Eric Pfeil
Erscheinungstermin
30.04.2022
ISBN
9783462045536
Seitenzahl
368
Verlag / Label
Kiepenheuer & Witsch

Beschreibung

Ein Reiseführer ohne Sehenswürdigkeiten - mit 100 Songs durch Italien!

Seit jeher kommt in Deutschland keine Generation ohne Italiensehnsucht aus. Das Land jenseits der Alpen zieht an, es strahlt und schmeckt - und immer klingt es! »Wir Italiener sind Spatzen und Nachtigallen. Alle singen bei uns«, sagte der große Lucio Dalla, und so gibt es keinen besseren Schlüssel, um das Land zu verstehen, als die Musik. Oder jedenfalls keinen schöneren.

Ob Mina, Ricchi e Poveri oder Adriano Celentano, die Canzone ist nationales Kulturgut: vom neapolitanischen Lied über die jährlich neuen Sommerhits bis hin zu Italo-Disco oder den Werken der Cantautori. Eric Pfeil macht sich mit uns auf die Reise, im Gepäck 100 Lieder, die uns ein Land, seine Geschichte und seine schönsten Flecken näherbringen, und die dazu einladen, wieder und immer wieder gehört zu werden. Wir fahren mit offenem Verdeck über schmale Küstenstraßen, streifen durch die Gassen Neapels und über die Strandpromenade Riminis - und haben garantiert immer den richtigen Soundtrack im Ohr.

Unter anderem mit ...

  • Adriano Celentano »Azzurro«,
  • Francesco De Gregori »La donna cannone«,
  • Gianna Nannini »Bello e impossibile«,
  • Lucio Battisti »La canzone del sole«,
  • Loredana Bertè »E la luna bussò«,
  • Lucio Dalla »Anna e Marco«,
  • Rino Gaetano »Ma il cielo è sempre più blu«,
  • Franco Battiato »Centro di gravità permanente«,
  • Fabrizio De André »Crêuza de mä«,
  • Mina »Se telefonando«,
  • Milva »I processi del pensiero«,
  • Al Bano & Romina Power »Felicità«,
  • uvm.

Rezensiert von Johanna Adorján, Süddeutsche Zeitung

Achtung, Ohrwürmer

Eric Pfeils Buch „Azzurro“ bekommt den Spagat hin, gleichzeitig kenntnisreich viele Fakten zu liefern und enorm gute Laune zu machen. Es ist ein musikalischer Reiseführer durch Italien, der vordergründig von Italo Pop handelt, einer Musikrichtung, die vermutlich bei vielen Erinnerungen an glorreiche, längst vergangene Urlaube wachruft (man denke an „Felicità“, 1982, und registriere das Hochgefühl, das einen ergreift, bevor der Verstand sich einschaltet und den Song als Kitsch zurückweist). Doch anhand von Songs, deren Hintergrund er erzählt, zeichnet Pfeil ein viel größeres, genaues und vielschichtiges Bild dieses Landes, dessen Widersprüchlichkeit den Rest der Welt so oft vor Rätsel stellt. Pfeil, der nicht nur Autor und Musiker ist, sondern, was Italien angeht, auch ein Liebender, schreibt ganz leicht von großen Dingen. Von Dramen, Affären, Katholizismus, Sinnlichkeit, Tragik, Begehren. Ein wunderschönes Buch über eine sehr verbreitete Sehnsucht.