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50 Romane der Weltliteratur

Die Gesamtreihe

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Details

ISBN
978-3-86497-210-2

Beschreibung

Eine Kurzbeschreibung der 50 Romane finden Sie hier:

Patrick Modiano: Der Horizont

Ein junges Paar im Paris der unruhigen 1960er Jahre, zwei, die sich finden und wieder verlieren – ein Roman über Zeit und Erinnerung von Nobelpreisträger Patrick Modiano.

Zeruya Shalev: Liebesleben

Der Weltbestseller "Liebesleben" handelt von einer jungen Frau, die einem älteren Mann verfällt: schmerzvoll, unbarmherzig und so ehrlich, dass jede Schmerzgrenze überschritten wird.

Antal Szerb: Reise im Mondlicht

Der Roman des wiederentdeckten großen ungarischen Schriftstellers erzählt von einer Reise, die zu zweit beginnt, den Protagonisten aber unversehens auf den einsamen Weg zur inneren Freiheit führt.

Richard Mason: Suzie Wong

Um seinem leeren englischen Alltag zu entfliehen, verschlägt es den Maler Robert Lomax nach Hongkong. Dort trifft er auf eine seelich missbrauchte, doch aufrechte Frau, deren Herz, "unzerstörbar wie ein Diamant", ihn zutiefst berührt.

Mario Vargas Llosa: Tante Julia und der Schreibkünstler

Einer der beliebtesten und berühmtesten Romane des lateinamerikanischen Autors und Nobelpreisträgers Mario Vargas Llosa: eine rasante Liebes- und Gesellschaftskomödie voll lebensklugem Witz.

Uwe Tellkamp: Der Turm

Das monumentale Epos über die untergehende DDR, in der Angehörige dreier Generationen, teils ohnmächtig in den Mahlstrom der Revolution von 1989 geraten, begeisterte Kritiker und Publikum gleichermaßen.

Katja Petrowskaja: Vielleicht Esther

Statt den gewaltigen Stoff ihrer Familiengeschichte episch auszubreiten, schreibt die Autorin von ihren Reisen zu den Schauplätzen, reflektiert über ein zersplittertes, traumatisiertes Jahrhundert und rückt Figuren ins Bild, deren Gesichter nicht mehr erkennbar sind.

Ernst Penzoldt: Die Powenzbande

"Die Powenzbande" von 1930 ist das populärste und meistübersetzte Buch von Ernst Penzoldt und wurde 1973 als fünfteilige Fernsehserie für die ARD verfilmt.

Joanna Bator: Sandberg

Joanna Bator erzählt von Träumen, Ängsten und Hoffnungen einer von Krieg und Flucht traumatisierten Generation und von der Rebellion und Freiheitssehnsucht ihrer Kinder.

Peter Handke: Immer noch Sturm

In Handkes Stück, dessen Geschichte des slowenischen Widerstandes während des Zweiten Weltkriegs in Kärnten eng verflochten ist mit dem Schicksal der Familie Handkes, durchdringen sich Prosa und Drama, Theatralisches und Poetisches, Geschichtliches und Persönliches.

Brigitte Kronauer: Die Kleider der Frauen

In diesen 26 Geschichten von Brigitte Kronauer verbirgt sich eine weibliche Biografie, dargeboten im Spiegel von Kleidern, Kleidungsstücken und Accessoires - tiefgehend, detailverliebt und hochkomisch.

Julien Green: Der andere Schlaf

Dieses frühe Werk, ein poetisches Schlüsselbuch zu Greens Gesamtwerk, erzählt mit meisterhaftem Einfühlungsvermögen die Geschichte einer Knabenliebe - von Green-Bewunderer Peter Handke kongenial übersetzt.

Henry James: Maisie

1897 erstmals veröffentlicht, ist "Maisie" ein feinsinniges, komplexes und dennoch verstörendes Porträt eines naiven, arglosen Mädchens, das in eine verdorbene Gesellschaft abtreibt.

Marie Darrieussecq: Prinzessinnen

Mit ihrer schonungslosen Offenheit und psychologisch genauen Beobachtung hat diese Geschichte einer modernen Lolita in Frankreich Furore gemacht.

Cesare Pavese: Der schöne Sommer

In seinem 1940 entstandenen Kurzroman gibt Cesare Pavese einem neuen jungen Lebensgefühl Ausdruck - die unbändige Lust, Regeln außer Kraft zu setzen und Grenzen zu stoppen.

Lars Gustafsson: Der Dekan

Eine sex-and-crime Story im akademischen Milieu, ein intellektuelles Verwirrspiel mit philosophischem Tiefgang, das dem Leser einiges abverlangt und gerade deshalb so fasziniert.

Andrej Belyi: Petersburg

Der gewagteste russische Roman des 20. Jahrhunderts, das Hauptwerk Belyis, zeigt die ideelle Zerrissenheit Russlands am Vorabend der Revolution.

Antonia S. Byatt: Das Buch der Kinder

A. S. Byatt, Booker-Preis Gewinnerin, umspannt in ihrem opulenten Roman die Jahre von 1895 bis kurz nach dem Ersten Weltkrieg und zeigt uns, wie eine bessere, gerechtere Welt verging.

Ngũgĩ wa Thiong'o: Herr der Krähen

Ein fulminantes Epos, eine Satire auf einen Diktator im fiktiven Staat Aburiria, die mit tiefgründigem Humor die Lebensbedingungen in einer zunehmend globalisierten Welt thematisiert.

Martin Mosebach: Das Bett

Mosebach, der Bewahrer von Stil und Form, zeichnet das authentische Bild einer Generation, deren Jugend durch Krieg und Nachkriegszeit unwiderruflich geprägt wurde.

Gavino Ledda: Padre Padrone

Leddas autobiografischer Roman erzählt die erschütternde Geschichte seiner von Gewalt, Zwang und einer komplizierten Hassliebe zwischen Vater und Sohn geprägten Kindheit und Jugend.

Chinua Achebe: Alles zerfällt

In dem 1958 veröffentlichten Roman schildert Achebe die Geschichte des Kolonialismus erstmals aus afrikanischer Sicht. Das Buch wurde ein Weltbestseller und machte ihn zu einem der bekanntesten Schriftsteller Schwarzafrikas.

Selma Lagerlöf: Gösta Berling

Selma Lagerlöfs erster Roman über den Pfarrer Gösta Berling, der nach mancherlei Erlebnissen und Erfahrungen zu einem besseren Menschen geläutert wird, gehört bis heute zu den bekanntesten und am meisten gelesenen schwedischen Büchern überhaupt.

Ahmet Hamdi Tanpınar: Seelenfrieden

„Tanpınars Seelenfrieden ist der bedeutendste je über Istanbul geschriebene Roman.“ Orhan Pamuk

Iwan Bunin: Das Dorf

Mit dem Roman „Das Dorf“ setzte Iwan Bunin einer untergehenden Welt ein Denkmal – schnörkellos, ohne Pathos, provozierend. Eine lohnende Wiederentdeckung des russischen Nobelpreisträgers.

Ingo Schulze: Neue Leben

In dem Briefroman „Neue Leben“ versteht es Schulze auf unnachahmliche Weise, nicht nur den Irrwitz der sogenannten Wendezeit heraufzubeschwören: Als Chronist der jüngsten deutschen Geschichte gelingt ihm das große Panorama des Weltenwechsels 1989/90.

Margriet de Moor: Der Maler und das Mädchen

Rembrandts Zeichnung der hingerichteten Mörderin Elsje Christiaens ist der Ausgangspunkt dieses Künstlerromans. Margriet de Moor rekonstruiert darin das kurze verpfuschte Leben des Mädchens Elsje und erzählt, wie der Maler in den Sog ihrer Geschichte gerät.

James Joyce: Ein Porträt des Künstlers als junger Mann

Dieser Künstlerroman von James Joyce ist zugleich ein Spiegelbild der politischen Situation seiner Epoche und ein grandioses Bekenntnis zum freiheitsstiftenden Potenzial der Kunst.

Kerstin Ekman: Schwindlerinnen

Ein beinahe kriminalistischer Text über den Literaturbetrieb und über die Schizophrenie des Schriftstellerdaseins. Es ist die Geschichte zweier Frauen, ihrer Schwächen und Verletzungen - und eine Chronik ihres großen Betruges.

Hermann Hesse: Der Steppenwolf

„Der Steppenwolf“ hatte nicht nur wesentlichen Anteil am Welterfolg Hermann Hesses und an der Verleihung des Nobelpreises, sondern löste in den 1960er Jahren auch eine internationale Renaissance des Autors aus.

Alejo Carpentier: Explosion in der Kathedrale

Ein opulenter historischer Roman, der vom Entstehen und vom Verlust der Freiheit, von Machtmissbrauch und der Umkehrung von Idealen erzählt.

Ludwig Winder: Der Thronfolger

Eine veritable Wiederentdeckung 100 Jahre nach dem Attentat von Sarajevo: ein kluger Roman eines von der Literaturgeschichte vergessenen Autors über den Untergang der k. u. k. Monarchie und die Doppelmoral der gesellschaftlichen Elite.

Dezső Kosztolányi: Der blutige Dichter

Ein anschauliches Sittenbild der antiken römischen Welt, ein Selbstbekenntnis des Dichters zum Künstlertum, aber auch eine unverhohlene Kritik am Zustand der Gesellschaft, wie Kosztolányi sie erlebte.

Per Olov Enquist: Der Besuch des Leibarztes

Eine ungewöhnliche Episode aus der dänischen Geschichte ist die Folie, vor der sich ein vielschichtiger historischer Bilderbogen entfaltet, indem es ebenso um die Ideen der Aufklärung wie um menschliche Grundkonflikte geht.

Franz Werfel: Die vierzig Tage des Musa Dagh

Sofort nach Erscheinen 1933 wurde Werfels Roman über die Vertreibung und Ermordung der Armenier von den Nazis verboten und damit auch zum Schicksalsbuch aller rassisch Verfolgten - er gehört zu den bedeutendsten Romanen des 20. Jahrhundert.

Bruce Chatwin: Traumpfade

Der bekannteste und auflagenstärkste Roman Chatwins „Traumpfade“ ist nicht nur eine meisterhafte Reiselektüre für das innere Australien, sondern vermittelt ebenso poetische Einblicke in eine der faszinierendsten und ältesten Kulturen der Menschheit.

Sibylle Lewitscharoff: Apostoloff

Zwei Schwestern, ein Fahrer: Ihre Reise durch Bulgarien wird zur rabenschwarzen, erzkomischen Abrechnung mit dem Vater und seinem Land.

Andrzej Stasiuk: Unterwegs nach Babadag

Stasiuks Reiseskizzen aus der untergehenden Welt des Ostens sind eine poetische Momentaufnahme aus Mitteleuropa, die dem Leser die Augen öffnet für das fast schon Verlorene.

Libuše Moníková: Treibeis

Die deutsch schreibende tschechische Schriftstellerin Moníková behandelt ihr Lebensthema Exil in einer berührenden Lebens-, Liebes- und Landesgeschichte.

Julio Cortázar/Carol Dunlop: Die Autonauten auf der Kosmobahn

„Die Autonauten auf der Kosmobahn“ ist eine der schönsten Expeditionen der Literaturgeschichte – eine vor Witz und Hintersinn überbordende Ethnografie des Alltagslebens und zugleich ein berührendes amouröses Zwiegespräch.

Christoph Ransmayr: Die Schrecken des Eises und der Finsternis

Im Zentrum dieses komplexen Abenteuerromans steht das Schicksal der österreichisch-ungarischen Nordpolexpedition, die im arktischen Sommer 1872 in das unerforschte Meer nordöstlich des sibirischen Archipels Nowaja Semlja aufbricht.

Leo Perutz: Die dritte Kugel

Ein geschickt konstruierter Roman, der die historischen Ereignisse um die Eroberung des Aztekenreichs durch die Spanier mit den persönlichen Kontroversen eines verfeindeten Brüderpaares verwebt.

Michael Ondaatje: Katzentisch

Das Gleichnis für das wahre, wilde Leben: mit dramatischen Szenen, unvergesslichen Figuren und Bildern, die im Gedächtnis haften bleiben, von Ondaatje ebenso stimmig wie leichthändig erzählt.

Joseph Conrad: Nostromo

„Nostromo“, neben „Herz der Finsternis“ eines der bedeutendsten Werke Joseph Conrads, ist ein komplexer politischer Roman, der sich mit Imperialismus und kolonialer Ausbeutung auseinandersetzt.

Frans G. Bengtsson: Die Abenteuer des Röde Orm

Erzählt wie eine nordische Saga, eröffnet diese Wikingergeschichte eine bunte und turbulente Welt, in der es keineswegs zimperlich zugeht. Hauptsache, die ess-, trink- und liebesfreudigen Helden haben ihren Spaß!

Michail Bulgakow: Die weiße Garde

Michail Bulgakows erster Roman trägt deutliche autobiografische Züge. 1918, im Schicksalsjahr der Ukraine, sieht er das Unheil eines ukrainischen Nationalismus heraufziehen.

Gert Ledig: Die Stalinorgel

Gert Ledig ist ein Chronist des Grauens. Losgelöst vom politischen Kontext, losgelöst von individuellen Einzelschicksalen beschreibt er die gnadenlose Maschinerie des Todes so radikal wie bis dahin niemand in der deutschen Nachkriegsliteratur.

Dževad Karahasan: Sara und Serafina

Der bosnische Autor hat ein stilles, genau beobachtendes und ergreifendes Psychogramm über den Krieg und die davon Betroffenen geschrieben, über Überlebensrituale und zwischenmenschliche Beziehungen unter den Bedingungen permanenter Angst.

Yoram Kaniuk: 1948

Das Vermächtnis des großen Schriftstellers, der Israels Unabhängigkeitskrieg aus der Sicht eines 17-jährigen schildert und den israelischen Gründungsmythos umfassend infrage stellt - ein Buch wider alle Heidengesänge und Legenden.

Jaroslav Hašek: Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk

Ein Schelmenroman, ein Anti-Kriegsroman: witzig, respektlos und subversiv. Die Aktionen des tumben und gleichzeitig genialen Soldaten Schwejk führen die Absurdität des gesamten Kriegsapparates vor Augen.

SZ Redaktion zur eBibliothek

SZ Redaktion zur eBibliothek

Von Lothar Müller

Aus zwei Quellen vor allem speist sich das Reservoir der Bilder, in denen wir über das Lesen, über beglückende und missglückende Lektüren reden. Wenn wir sagen, wir hatten ein Buch eines unserer Leib- und Magen-Autoren verschlungen, dieser Roman sei schwer zu verdauen und ein anderer leichte Kost, dann sprechen wir über das Lesen in gastronomisch-kulinarischen Bildern. Und wenn wir davon schwärmen, eine Romanlektüre habe uns aus dem Alltag hinaus in ferne Welten entführt und neue Horizonte eröffnet, tritt der Metaphorik des Essens die des Reisens an die Seite. Im einen Sprachregister gehen die Bücher in uns ein, werden zum Teil unserer Stoffwechsel­prozesse mit der Welt, im anderen gehen wir aus uns heraus und erkunden die Welten, die die Bücher uns eröffnen, sei es in der Ferne oder im Ausland der eigenen Innenwelt.

Die eBibliothek der Süddeutschen Zeitung vereinigt fünfzig Romane der Weltliteratur aus der Zeit zwischen dem frühen 20. Jahrhundert und dem frühen 21. Jahrhundert, unserer Gegenwart. In Fünferbündeln kommen sie auf die Leser zu. Diese Bündel brauchen einigen Speicherplatz, aber nicht viel physischen Raum. Vielleicht hat mancher einige von ihnen als gedruckte Bücher im Regal stehen, aber wenn Leser sich in leibhaftige Reisende verwandeln, wird ihnen das leichte Gepäck willkommen sein. Nicht das Alphabet oder die Chronologie der Erscheinungsdaten hat die Fünfer­bündeln zusammengeführt, sondern eine Eigenschaft des modernen Romans, die er mit manchen Lesern teilt. Als Allesfresser ist der Roman die literarische Großmacht geworden, die er heute ist, es gibt nichts, was er sich nicht einverleiben könnte: die Stoffe der alten Epen, Sagen und Märchen wie die neuesten Technologien und wissenschaftlichen Erkenntnisse, das Liebesgeflüster und den

Liebesbrief wie den Hinrichtungsbefehl und das schnarrende Kommando, die gesprochene Sprache wie die Schriftsprache der Bürokratien und Ämter. Immer neu haben die Romane die Innenan­sichten von Familien und Heranwachsenden erschlossen, die Schwellen zwischen den Generationen und Lebensaltern, die Erfahrungen der großen und kleinen Kriege. Und so laufen die zehnFünferbündeln hier unter kleinen Fahnen ein, die das Panorama der Unersättlichkeit des modernen Romans anklingen lassen: Abenteuerroman und Gesellschaftsroman, Heimatroman und road novel, historischer Roman und Familienroman, Liebesroman und Kriegsroman, Künstlerroman und coming-of-age-novel.

"Im staubigen Zentrum der Stadt, auf halber Höhe des Jiron Ica, steht ein altes Haus mit Balkon und hölzernen Gitterfenstern, dessen Wandel, von den Jahren und kulturlosen Passanten befleckt (schwärmerische Hände, die Pfeile und Herzen schneiden und Namen von Frauen ritzen, unberatene Finger, die Geschlechtsteile und derbe Wörter stechen), noch immer wie aus weiter Ferne eine Ahnung geben von dem, was einmal der ursprüngliche Anstrich war, diese Farbe, die zur Zeit der Kolonie die Herrenhäuser des Adels zierte: Indigoblau." So schildert im Roman "Tante Julia und der Schreibkünstler" (1977) des peruanischen Literaturnobelpreis­trägers Mario Vargas Llosa der Erzähler einen der Schauplätze. Und wenn er die Zeichen sammelt, an denen sich der Niedergang der hier residierenden Pension Colonial ablesen lässt, dann fällt der Schatten des europäischen Romans über Lima, die dichte Beschreibung, die Honore de Balzac zu Beginn seines "Pere Goriot" der Pension der Madame Vaucquer widmet. Nicht nur die Leser reisen, auch die Romane selbst. Zu ihrem Allesfressertum gehört, dass sie oft mehr erzählen als die Geschichte, die in ihrem Zentrum steht. "Tante Julia und der Schreibkünstler" ist unzweifelhaft ein Liebesroman, aber er ist auch eine sarkastische Komödie über das Lima der 1950er Jahre, über Journalisten und Literaten, über das Lesen großer und das Schreiben anspruchsloser Literatur, über den Spott der Lateinamerikaner aus Bolivien, Peru und Argentinien untereinander, und nicht zuletzt ist er eine Hommage an die Figur des unzuverlässigen Erzählers. Zu Vargas Llosas Roman gehört eine Figur voller Turbulenz und Erinnerungen, die immer wieder in dieser Bibliothek auftaucht, ein Wesen voller Geheimnisse und Risiken, Illusionen und Enttäuschungen, das den handelnden Personen an die Seite tritt und sie in sich aufnimmt: die moderne Großstadt. Erst seit es sie gibt, gibt es auch Kleinstädte im vollen Sinn des Wortes, ohne sie wäre die moderne Provinz nicht, was sie ist. Manchmal hat sie etwas von einer Fata Morgana wie bei Vargas Llosa, wo am Ende Paris, die europäische Hauptstadt des Liebesromans, am Horizont auftaucht.

Der Roman "Der Horizont" des in diesem Jahr gekürten Literaturnobelpreistragers Patrick Modiano durchstreift Paris, der Held vergisst, auch, wenn er keinen Stift und kein Papier dabei hat, kaum je einen Straßennamen, eine Adresse, schon gar nicht die des Büros, in dem vor Jahrzehnten die Frau arbeitete, die im Zentrum dieser ganz aus der Erinnerung auftauchenden Liebesgeschichte steht: "Der Firmenname dieses Büros? Irgendetwas wie ,Richelieu Interim'. Ja, sagen wir Richelieu Interim. Ein großes Gebäude in der Rue du Quatre-Septembre, ehemals Sitz einer Zeitung. Eine Cafeteria im Erdgeschoss, wo er sich ein- oder zweimal mit Margaret Le Coz getroffen hatte, weil der Winter in jenem Jahr besonders kalt war. Doch lieber wartete er draußen."

Die Großstadt ist die Heimat der Moderne. Darum führt der "Heimatroman" dieser Bibliothek nicht nur in das ländliche Sardinien, wo in Gavino Leddas "Padre Padrone" der Held aufwächst, in Iwan Bunins russische Dorfwelt vom Beginn des 20. Jahrhunderts, über die schon der Schatten der ersten Revolution von 1905 fällt, in Selma Lagerlöfs schwedische Provinz des 19. Jahrhunderts und in die nigerianische Stammeswelt Chinua Achebes. Während der Heimatroman die Provinzen in der historischen Umbruchsituation erkundet, in denen sie ihre Selbstverständlichkeit verlieren und die Unruhe der Moderne an ihrem Widerpart sichtbar wird, in der traditionsverhafteten Provinz und ihren Menschen, macht er sich zugleich auf in die neue Heimat, die Metropole, entdeckt sie nicht nur als Lebenswelt, sondern zugleich als Landschaft. Schwankend läuft im Roman "Seelenfrieden" (1949) des türkischen Autors Ahmed Hamdi Tanpınar der Held über die Galata-Brücke in Istanbul. Den Gemütszustand, von dem der Titel des Romans spricht, hat er verloren, er wird von einem Satz vorangetrieben, den irgendwann die Frau sagt, die er liebt: "Istanbul, Istanbul ... Solange wir Istanbul nicht kennen, werden wir uns selbst nicht finden". Tanpinar hat mit diesem Roman das moderne Istanbul in den Atlas der Weltliteratur eingezeichnet, die neuen Bars, in die man mit dem Taxi fährt, den Verkehr auf der Galata-Brücke, die Anlege­stellen am Bosporus, die Menschen, die es nach Beyoglu zieht. "Als sie an Şişhane vorbeifuhren, öffnete sich der Himmel für einen Moment an einer einzigen Stelle. Das Licht ergoss sich über die Selimiye wie in einem Sturzbach aus einer Wolkenmasse, so wie man sie sonst nur auf alten Miniaturen sieht: einheitlich, einfarbig und fast transparent. Die ganze Stadt war zur Märchen­dekoration geworden, zu einer Art Festkulisse, für die man kein Geld und keine Mühe gescheut hatte. Am Galatasaray stieg er aus. Zunächst wollte er in diesem gelblichen Licht zum Taksim spazieren. Doch dann drehte er um, weil er Angst hatte, einem Bekannten zu begegnen. Er lief ein wenig in Richtung Tepebaşı. Dort betrat er ein kleines Bistro. Der Regen hatte wieder zugenommen. Durch das schmutzige Fenster schaute er zu, wie der Regen auf die Hausfront gegenüber einschlug, und dachte dabei an die großartige Helligkeit von eben." In diesem Licht, das die Städte aus den alten Welten heraushebt, die an ihnen gebaut haben, liegt Andrej Belyis "Petersburg", eine Stadt, die mehr ist als eine Stadt, eine Chiffre für Russland insgesamt, für seine Lage zwischen dem asiatischen Osten und dem europäischen Westen, ein Ort, an dem die russischen Romane des 19. Jahrhunderts wie Geister herum spuken.

Den historischen Roman hatten im 19.Jahrhundert häufig die Professoren fest im Griff. Im 20. Jahrhundert fiel er den Literaten in die Hände. An die Stelle des großformatigen, vielbändigen Panoramas trat die Episode wie in Per Olov Enquists "Der Besuch des Leibarztes" über den rasanten Aufstieg an die Macht des Emporkömmlings Struensee in Dänemark, die Entdeckung der Peripherie wie im Roman "Explosion in der Kathedrale" (1962) des kubanischen Autors Alejo Carpentier. Er erzählt in der Ausphantasierung eines historisch verbürgten Protagonisten, wie die Französische Revolution in die Karibik exportiert wird und die kalt glänzende Guillotine sich nicht damit bescheidet, die Dekrete zur Sklavenbefreiung zu exekutieren. Oder die kühle  Nach­zeichnung der inneren und äußeren Lebensgeschichte einer exemplarischen Figur wie in Ludwig Winders Roman "Der Thronfolger" (1937), der in die Biographie des in Sarajewo ermordeten Erzherzogs Franz Ferdinand den Zerfall der Habsburgermonarchie einzeichnet. Wie Winders Roman über die Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs handelte auch Franz Werfels "Die vierzig Tage des Musa Dagh" (1933) über die Verfolgung und Vernichtung der Armenier durch die Jungtürken von der noch heißen Geschichte, der "Zeitgeschichte", die im 20. Jahrhundert mehr und mehr das historische Bewusstsein zu bestimmen begann.

Wer aber wissen will, was aus dem Stoff eines Professorenromans wird, wenn er in die Hände eines mit allen Wassern der literarischen Moderne gewaschenen Autors fällt, der lese den Nero (und Seneca)-Roman "Der blutige Dichter" des Ungarn Dezső Kosztolányi. Er ist dann eingestimmt auf die Spiele, die im 20. Jahrhundert der  Abenteuerroman, etwa in Joseph Conrads "Nostromo", mit der Verschränkung von modernem Kapitalismus und alten Geld- und Goldsuchergeschichten treibt, aber auch mit historischen Stoffen, wie in Leo Perutz' "Die dritte Kugel" (1945) mit der Eroberung Mexikos in den Jahren 1516 bis 1520 oder in Christoph Ransmayrs "Die Schrecken des Eises und der Finsternis" mit der k.u.k. Nordpol-Expedition des Jahres 1872.

Nicht selten führen die Expeditionen dieser Bibliothek ins Reich der Kunst, vom Selbstverlust sind dabei die Künstler nicht weniger bedroht als die Polarfahrer. Der Künstlerroman wird, vom Auszug aus der bürgerlichen Welt in Herman Hesses "Steppenwolf" über das Spiel mit der Autorenidentität in Kerstin Ekmans "Schwindlerinnen" bis zur Neuinszenierung des klassischen Teufelspaktes in den ökonomischen und politischen Wirren der Wendejahre in Deutschland in Ingo Schulzes "Neue Leben" immer wieder zum Spiegelkabinett, in dem sich die Helden verlaufen.

"In Alice Springs, einem Netz verbrannter Wege, wo Männer in langen weisen Socken unaufhörlich in Landcruiser einstiegen oder aus Landcruisern ausstiegen, begegnete ich einem Russen, der damit beschäftigt war, eine Karte von den heiligen Stätten der Aborigines anzulegen. Sein Name war Arkady Wolschok. Er war australischer Staatsbürger. Er war dreiunddreißig Jahre alt. Sein Vater, Iwan Woltschok, ein Kosake aus einem Ort in der Nähe von Rostow am Don, war 1942 geschnappt und zusammen mit einer Zugladung weiterer ,Ostarbeiter' zum Dienst in eine deutsche Fabrik geschickt worden. Eines Nachts, irgendwo in der Ukraine, sprang er aus dem Viehwaggon in ein Sonnen­blumen­feld. Soldaten in grauen Uniformen jagten ihn die langen Reihen von Sonnenblumen auf und ab, aber er entkam ihnen. Irgendwo anders, verirrt zwischen modernen Armeen, traf er ein Mädchen aus Kiew und heiratete sie. Gemeinsam verschlug es sie in einen verschlafenen Vorort von Adelaide, wo er eine Wodkabrennerei aufzog und drei kräftige Söhne zeugte. Der jüngste von ihnen war Arkady." So beginnt Bruce Chatwins Buch "Traumpfade": den Schlüssel zu den "Songlines" der australischen Aborigines, auf deren Spuren er sich begibt, findet der englische Reisende bei einem europäischen Ausgewanderten. So zeigt auch in Australien die literarische Kompassnadel, wie meist in den hier versammelten "road novels", nicht in die Vereinigten Staaten, sondern nach Osteuropa, sei es in Sibylle Lewitscharoffs "Apostoloff", wo die Reise nach Bulgarien geht, in Andrzej Stasiuks "Unterwegs nach Babadag" oder in Libuše Monikóva "Treibeis" (1981), wo die Reise vornehmlich im Kopf stattfindet und von Grönland in ein Böhmen fuhrt, das den Einmarsch der Russen von 1968 in den Knochen hat und vom Zerfall des Ostblocks noch weit entfernt ist. Der Argentinier Julio Cortázar macht derweil mit seiner Begleiterin auf allen 65 Rastplätzen der Autobahn zwischen Paris und Marseille Station, ernennt seinen VW-Bus zum mythologischen Drachen Fafnir, entdeckt die Autobahn, die er nie verlässt, als  geschlossenen Kosmos und verwandelt sie am Rastplatz, das Schubert-Quartett "Die Nachtigall" im Ohr, in eine Wunderlandschaft.

Im Jahr 2014 sind an der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, dem Ersten Weltkrieg, die fortwir­kenden Brandherde hervorgetreten, die beunruhigenden Analogien zwischen der Jetztzeit und einem historischen Umschlag von Krise in Krieg, bei dem das Krisenmanagement zur Verschärfung der Krise beitrug. Der starre Blick auf die Westfront hat sich dabei gelockert, die östlichen Kriegslandschaften sind wieder ins Bewusstsein getreten. In Katja Petrowskajas Familienroman "Vielleicht Esther" (2014), dem jüngsten Buch dieser Bibliothek, entsteht das Geflecht der aus der Ukraine stammenden Familie überhaupt erst im Zuge der Internet-Recherche, zwischen den Vereinigten Staaten und der Welt, aus der Bruce Chatwins Arkady stammt. In dieser Bibliothek sind der Erste Weltkrieg, der in Hašek "Schwejk" so komischtraurig wie unsoldatisch Gestalt annimmt, und der Zweite Weltkrieg, von dessen technischem Furor Gert Ledigs "Stalinorgel" zeugt, vom russischen Bürgerkrieg eingerahmt, der in Michail Bulgakows "Die weise Garde" vor allem die Ukraine zum Schauplatz hat, und vom Bosnienkrieg der 1990er Jahre, den Dževad Karahasan in "Sara und Serafina", ohne je einen dramatischen Ton anzuschlagen, als Katastrophe für das zivile Alltagsleben schildert. Oft halten in den Kriegsromanen der Witz, das Lachen und die Anekdote den Schrecken im Zaum.

Das verbindet sie mit den Familienromanen und den coming-of-age-­novels der letzten hundert Jahre, in denen die Generationen und Lebensalter zu Krisengebieten werden. Auf den inneren Schlachtfeldern und Stellungskriegen von Heranwachsenden, die Julien Green in "Ein anderer Schlaf" oder Henry James in "Masie" entwerfen, säumen Tod und Verrat den Weg ins Freie. Und der Familienroman wird zum Rivalen der Zeitgeschichtsschreibung, ob er in Joanna Bators "Sandberg" aus dem Leben in einem Industriegebiet des realen Sozialismus in Polen Funken schlägt oder in Uwe Tellkamps "Der Turm" die Innenwelt eines bürgerlichen Abseits in der DDR entfaltet.

50 Romane, eine kleine Bibliothek in Fünferbündeln, leichtes Gepäck. Was machen eigentlich die Bücher einer Bibliothek, wenn sie mit sich allein sind, bevor der Leser sie betritt oder nachdem er sie verlassen hat? Sie beginnen ein großes, stummes Gewisper untereinander, die Bücher öffnen sich, und die Figuren huschen zwischen ihnen hin und her. Nostromo begegnet Julio Cortázar auf der Autobahn, der blutige Dichter Nero mischt sich, von Seneca begleitet, unbemerkt unter das Personal des "Steppenwolf", ein Offizier der weisen Garde taucht in Ingo Schulzes Altenburg auf, und die englischen Familien aus Anthonia Byatts Roman "Das Buch der Kinder" verlassen das Europa zwischen dem späten 19. Jahrhundert und Ersten Weltkrieg und finden sich im modernenAfrika wieder, wo in Ngũgĩ wa Thiong'os "Herr der Krähen" der ehrgeizige Benjamin Mambo, kaum ist er zum Informationsminister ernannt, seinen Vornamen in "Big Ben" ändert. Eine solche Bibliothek, in der die Grenzen zwischen den Büchern durchlässig werden und die Figuren durcheinander tanzen, gibt es nicht? Oh doch, im Kopf des Lesers.

Die Titelübersicht der SZ eBibliothek

Die Titelübersicht der SZ eBibliothek:

 
Fünf Liebesromane
 
Patrick Modiano Der Horizont
Zeruya Shalev Liebesleben
Antal Szerb Reise im Mondlicht
Richard Mason Suzie Wong
Mario Vargas Llosa Tante Julia und der Schreibkünstler
 
 
Fünf Familienromane
 
Uwe Tellkamp Der Turm
Katja Petrowskaja Vielleicht Esther
Ernst Penzoldt Die Powenzbande
Joanna Bator Sandberg
Peter Handke Immer noch Sturm
 
 
Fünf Coming of Age Romane
 
Brigitte Kronauer Die Kleider der Frauen
Julien Green Der andere Schlaf
Henry James Maisie
Marie Darrieussecq Prinzessinnen
Cesare Pavese Der schöne Sommer
 
 
Fünf Gesellschaftsromane
 
Lars Gustafsson Der Dekan
Andrej Belyi Petersburg
A.S. Byatt Das Buch der Kinder
Ngũgĩ wa Thiong'o Herr der Krähen
Martin Mosebach Das Bett
 
 
Fünf Heimatromane
 
Gavino Ledda Padre Padrone
Chinua Achebe Alles zerfällt
Selma Lagerlöf Gösta Berling
Ahmet Hamdi Tanpınar Seelenfrieden
Iwan Bunin Das Dorf
 
 
Fünf Künstlerromane
 
Ingo Schulze Neue Leben
Margriet de Moor Der Maler und das Mädchen
James Joyce Ein Porträt des Künstlers als junger Mann
Kerstin Ekman Schwindlerinnen
Hermann Hesse Der Steppenwolf
 
 
Fünf historische Romane
 
Alejo Carpentier Explosion in der Kathedrale
Ludwig Winder Der Thronfolger
Dezső Kosztolányi Der blutige Dichter
Per Olov Enquist Der Besuch des Leibarztes
Franz Werfel Die vierzig Tage des Musa Dagh
 
 
Fünf Road Novels
 
Bruce Chatwin Traumpfade
Sibylle Lewitscharoff Apostoloff
Andrzej Stasiuk Unterwegs in Babadag
Libuše Moníková Treibeis
Julio Cortázar / Carol Dunlop Die Autonauten auf der Kosmobahn
 
 
Fünf Abenteueromane
 
Christoph Ransmayr Die Schrecken des Eises und der Finsternis
Leo Perutz Die dritte Kugel
Michael Ondaatje Katzentisch
Joseph Conrad Nostromo
Frans G. Bengtsson Die Abenteuer des Röde Orm
 
 
Fünf Kriegsromane
 
Michail Bulgakow Die weiße Garde
Gert Ledig Die Stalinorgel
Dževad Karahasan Sara und Serafina
Yoram Kaniuk 1948
Jaroslav Hašek Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk
 

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