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Carl Spitzweg: Skulptur "Der Ewige Hochzeiter"

Version in Metallguss

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Schon zu Lebzeiten war "Der ewige Hochzeiter" das vielleicht beliebteste Sujet des Malers: Galant reicht der Verehrer seiner Angebeteten einen Strauß Blumen. Auf Drängen seiner Sammler malte Spitzweg das Motiv mehrere Male in leichten Variationen. Jetzt ist das Motiv exklusiv bei ars mundi als romantische Tischskulptur erhältlich. Unser Bildhauermodell gibt Spitzwegs Original bis zu Faltenwurf, Haartolle und Blumen detailgenau wieder. Ein ideales Geschenk für einen lieben Menschen, ein herzliches Dankeschön und eine stilvolle Liebeserklärung!

Bildhauermodell nach dem 1858-60 entstandenen Ölgemälde. Von Hand gegossen. Format 9 x 21,5 x 10 cm (B/H/T). Edition in Metallguss mit bronzefarbener Patina. Von Hand patiniert und poliert.

Carl Spitzweg - (1808-1885), deutscher Maler und Zeichner


Porträt des Künstlers Carl SpitzwegCarl Spitzweg war einer der bedeutendsten Künstler des Biedermeier. Er schuf zahlreiche Bilder, Ölstudien, Zeichnungen und Aquarelle, deren eigenartiger, skurril-versponnener Reiz ihn zum volkstümlichsten Vertreter der bürgerlichen Genre- und Landschaftsmalerei im süddeutschen Raum gemacht hat.

Spitzweg stammte aus einer wohlhabenden Münchner Kaufmannsfamilie und schloss zunächst erfolgreich ein naturwissenschaftliches Studium ab. Eine Krankheit brachte ihn zu dem Entschluss, Maler zu werden. Er bildete sich selbst weiter und fand bald Anschluss zu anderen Kollegen der Münchner Malerschule wie etwa Moritz von Schwind.

Spitzweg gehört zu den großen deutschen Malern und Zeichnern des 19. Jahrhunderts. Seine bekanntesten Bilder wie „Der arme Poet“, der „Bücherwurm“ oder der „Ewige Hochzeiter“ zeigen Sonderlinge der bürgerlichen Gesellschaft, die ihren jeweiligen Steckenpferden frönen.

Fantasie und eine überragende Maltechnik paarten sich bei Carl Spitzweg mit der vielleicht wichtigsten Beigabe: seinem Humor. Mit Witz und liebevoller Übertreibung schuf der eingefleischte Junggeselle Charakterstudien von kauzigen Sonderlingen und romantischen Begegnungen - stets liebevoll und mit einem Augenzwinkern erzählt. So avancierte er zu einem der beliebtesten deutschen Künstler. Er wählte sehr kleine Formate und schilderte die Figuren präzise und detailgenau in ihrem jeweiligen Milieu. Dadurch erreichte er eine satirische Überzeichung der Typen, die bis ins Groteske reicht. In seinen späteren Arbeiten legte er mehr Wert auf das Spontane, Skizzenhafte und Bewegte, was besonders an seinen Landschaftsdarstellungen sichtbar wird.

Von der Kunstgeschichte wurde er erst um 1900 entdeckt, zeitlebens war er nie so berühmt wie andere zeitgenössische Maler.