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Carl Spitzweg: Skulptur "Der Bücherwurm"

Version in Metallguss

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Material
Metallguss
Maße
H: 7,5 cm; B: 27,5 cm; T: 10 cm

In luftiger Höhe auf einem wackligen Stuhl steht Spitzwegs Bibliothekar tief in seine Lektüre versunken. Vergessen ist der Rest der Welt, vergessen sind die anderen Bücher, mit denen er beladen ist - und vergessen seine durchaus brenzlige Situation... Unser Bildhauermodell gibt Spitzwegs Original bis zu Faltenwurf, Knopf und Hosenschleife detailgenau wieder. Ein ideales Objekt für alle Leseratten, Bücherwürmer und Literaturfreunde!

Bildhauermodell nach dem 1852 entstandenen Ölgemälde aus dem Museum Georg Schäfer, Schweinfurt. Format 7,5 x 27,5 x 10 cm (B/H/T). Edition in Metallguss mit bronzefarbener Patina. Von Hand gegosssen, patiniert und poliert.

Carl Spitzweg, (1808-1885), deutscher Maler und Zeichner

Porträt des Künstlers Carl SpitzwegCarl Spitzweg war einer der bedeutendsten Künstler des Biedermeier. Er schuf zahlreiche Bilder, Ölstudien, Zeichnungen und Aquarelle, deren eigenartiger, skurril-versponnener Reiz ihn zum volkstümlichsten Vertreter der bürgerlichen Genre- und Landschaftsmalerei im süddeutschen Raum gemacht hat.

Spitzweg stammte aus einer wohlhabenden Münchner Kaufmannsfamilie und schloss zunächst erfolgreich ein naturwissenschaftliches Studium ab. Eine Krankheit brachte ihn zu dem Entschluss, Maler zu werden. Er bildete sich selbst weiter und fand bald Anschluss zu anderen Kollegen der Münchner Malerschule wie etwa Moritz von Schwind.

Spitzweg gehört zu den großen deutschen Malern und Zeichnern des 19. Jahrhunderts. Seine bekanntesten Bilder wie „Der arme Poet“, der „Bücherwurm“ oder der „Ewige Hochzeiter“ zeigen Sonderlinge der bürgerlichen Gesellschaft, die ihren jeweiligen Steckenpferden frönen.

Fantasie und eine überragende Maltechnik paarten sich bei Carl Spitzweg mit der vielleicht wichtigsten Beigabe: seinem Humor. Mit Witz und liebevoller Übertreibung schuf der eingefleischte Junggeselle Charakterstudien von kauzigen Sonderlingen und romantischen Begegnungen - stets liebevoll und mit einem Augenzwinkern erzählt. So avancierte er zu einem der beliebtesten deutschen Künstler. Er wählte sehr kleine Formate und schilderte die Figuren präzise und detailgenau in ihrem jeweiligen Milieu. Dadurch erreichte er eine satirische Überzeichung der Typen, die bis ins Groteske reicht. In seinen späteren Arbeiten legte er mehr Wert auf das Spontane, Skizzenhafte und Bewegte, was besonders an seinen Landschaftsdarstellungen sichtbar wird.

Von der Kunstgeschichte wurde er erst um 1900 entdeckt, zeitlebens war er nie so berühmt wie andere zeitgenössische Maler.