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Auguste Rodin: Skulptur "Der Denker"

26 cm, Kunstbronze

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Material
bronzierte Oberfläche
Maße
Höhe: 26 cm

Dieses Hauptwerk des bedeutendsten europäischen Bildhauers seiner Zeit gilt als ein Symbol der menschlichen Vernunft und Schöpfungskraft. "Er träumt", sagt Rodin über sein Meisterwerk. "Langsam entwickelt sich der fruchtbare Gedanke in seinem Gehirn. Plötzlich ist er kein Träumer mehr; er ist ein Schöpfer."

Bereits ein Vierteljahrhundert nach seiner Entstehung avancierte "Der Denker" zum französischen Nationaldenkmal: Die Monumentalskulptur wurde der Stadt Paris durch eine öffentliche Subskription geschenkt und 1906 vor der Gedenkstätte der Grand Nation, dem Pariser Panthéon, feierlich enthüllt: LE PENSEUR DE RODIN OFFERT lautet die Inschrift auf dem Sockel. Ein Bronzeabguss steht im Garten von Rodins letztem Pariser Domizil, dem heutigen Musée Rodin.
Original: Musée Rodin, Paris. Entstanden 1880, im Guss signiert.

Polymeres ars mundi Museums-Replikat, von Hand gegossen. Mit bronzierter Oberfläche. Reduktion. Höhe 26 cm. Ohne Sockel.

Auguste Rodin, 1840-1917, bedeutendster Bildhauer der Übergangszeit vom 19. zum 20. Jahrhundert

Porträt des Künstlers Auguste RodinFrançois-Auguste-René Rodin gilt als genialer Erneuerer der Skulptur und zählt neben Praxiteles, Michelangelo, Cellini und Canova zu den größten Bildhauern aller Zeiten. Sein bildhauerisches Werk ist so umfangreich, dass bis heute noch kein vollständiger Katalog seiner Werke erschien. Er würde mit Sicherheit mehrere hundert Seiten umfassen.

Rodin studierte an der Schule für angewandte Kunst, da er an der Pariser Kunsthochschule dreimal zurückgewiesen wurde.

Rodin war ein glühender Bewunderer der Schönheit. Am meisten fesselte ihn der menschliche Körper, den er immer wieder in seiner „vérité fugitive“, im flüchtigen Moment des Augenblicks verewigte: Lebendige, pulsierende Schönheit, die unter seinen schöpferischen Händen unvergängliche Gestalt annahm. Was immer Rodin mit seinen Händen schuf, strahlt ungeheure Vitalität und ungezähmte Kraft aus.

Seine Skulpturen mit ihren vielfach gebrochenen Oberflächen leiteten eine neue Ära der Bildhauerkunst ein. Die Genialität von Rodins moderner Formensprache, die sich mit Elementen des Impressionismus ausdrückte, die denkmalhafte Pose des akademischen Stils verließ und seelische Verfassungen in bewegten Oberflächen lebendig werden ließ, musste erst noch erkannt werden: „Kühnheit des Lichts – Bescheidenheit des Schattens“ – Rodin komponierte diesen Dialog der Erhöhungen und Senkungen in die „Haut“ seiner Plastiken. Flackernde Glanzlichter und geheimnisvolle Schatten beseelen seine Figuren und machen sie lebendig: „Skulptur ist die Kunst, die Formen im Spiel von Licht und Schatten darzustellen.“