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Vincent van Gogh: Bild "Un Mas de Provence"

(Ein Bauernhaus in der Provence), 1888

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Format
ca. 50 x 68 cm
Das Werk „Un Mas de Provence (Ein Bauernhaus in der Provence)“ entstand während van Goghs Zeit in Südfrankreich, in der er sich von der Schönheit der Provence inspirieren ließ. Er versuchte dort, die „blauen Töne und heiteren Farben“ des Südens zu finden.
Bei der Komposition seines Werkes lenkt der Maler die Augen des Betrachters, plant Sichtachsen und Blickverläufe ein und betont so Bildelemente und Details. Schon früh bediente er sich dabei auch mathematischer Verfahren – man denke nur an die Berechnung der Perspektive
oder an die Harmonie, die der „Goldene Schnitt“ entstehen lässt. Die hier dargestellte Reproduktion lenkt den Blick des Betrachters auf eindrucksvolle Weise auf die zentrale Botschaft des Bildes. Die hochwertige Museumsreproduktion auf Künstlerleinwand, in Kombination
mit der weißen Museumsrahmung, entfaltet eine gelungene Präsenz im Raum. Original: Öl auf Leinwand, Format 46 x 61 cm. Washington, National Gallery of Art, Alisa Mellon Bruce Collection.

Hochwertige Fine Art Giclée Museumsreproduktion in sieben Farben auf Künstlerleinwand aus Baumwolle. Limitierte Auflage 499 Exemplare. Edle Museumsrahmung in Weiß mit Goldkante, grau patiniert. Format gerahmt ca. 50 x 68 cm.

Vincent van Gogh - Vorreiter des Expressionismus (1853-1890)

Vincent van Gogh„Dieser Mann wird entweder verrückt oder er lässt uns alle weit hinter sich“, prophezeite bereits Camille Pissarro über den 1853 als Sohn eines Pfarrers geborenen Vincent van Gogh. Und tatsächlich sollte der Niederländer zum Wegbereiter der Moderne werden, der mit seinen geschwungenen Linien und leuchtenden Farben den Expressionismus einleitete. Während van Gogh zu Lebzeiten für seine Bilder kaum das Geld für Farbe und Leinwand bekam und auf die Untersützung seines Bruders Theo angewiesen war, erzielen seine Werke heute regelmäßig meist zweistellige Millionenbeträge auf spektakulären Auktionen. 

Van Gogh (1853-1890) stammt aus einer protestantischen Pastorenfamilie in Groot-Zundert in Brabant. Mit der Kunst kam er zuerst in Kontakt durch einen Onkel, der Kunsthändler war. Zunächst arbeitete van Gogh in Filialen der Galerie Goupil in Den Haag, London und Paris, aber auch als Hauslehrer in England und als Methodistenprediger. Als Prediger im Bergarbeitergebiet Boringe begann er erstmals zu zeichnen. Wenige Monate besuchte er anschließend die Brüsseler Akademie, bildete sich aber hauptsächlich als Autodidakt weiter. 

Seine ersten Ölbilder stellen arme Bauern und Arbeiter dar. Diese Bilder sind sehr dunkel und mit einfachen, breiten Linien gemalt. Über Antwerpen, wo er drei Monate blieb und die Leichtigkeit und Eleganz japanischer Farbholzschnitte kennen lernte, kam er nach Paris. Hier entdeckte er die Sonne und die hellen Farben. Er studierte die Impressionisten, Pointillisten und frühen Symbolisten und malte Großstadtbilder, Landschaften und Portraits. 
Mehr Licht und Freiheit suchend, ging er 1888 nach Arles in Südfrankreich, wohin ihm sein Freund Paul Gauguin folgte. Van Gogh plante, dort eine Künstlerkommune zu gründen und alle seine Malerfreunde einzuladen, um mit ihm zu leben und zu arbeiten, doch der Plan scheiterte. Nach einer dramatischen Auseinandersetzung mit Gauguin, bei der sich van Gogh selbst am Ohr verletzte, musste er sich mit überreizten Nerven mehrmals länger ins Krankenhaus begeben. Diese Krisen sollten sich später noch verstärken und führten später zu seinem Selbstmord. 

In der Zeit in Arles entstanden die berühmtesten Bilder van Goghs. Alle Leuchtkraft der Sonne ist in ihnen; Felder, Bäume und Wolken sprechen in eindrucksvoller Sprache von der Gewalt der Natur. Uns heutigen Betrachtern ist kaum vorstellbar, welche Kraft nötig gewesen sein mag, der persönlichen psychischen Not solche lebensfrohen Meisterwerke abzuringen. Es bleibt van Goghs Geheimnis – und es bleibt bis heute das Geheimnis seines Spätwerks.