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Loriot: Skulptur "Herren im Bad"

Bronze

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Gewicht
3 kg
Maße
17 x 17 x 9 cm
Material
Bronze
"Ich bin davon überzeugt, dass sich die meisten Konflikte in einer rücksichtsvollen und von gegenseitigem Respekt geprägten Atmosphäre beilegen lassen.", sagte Loriot in einem seiner seltenen Interviews. Wohl nirgendwo kommt diese Haltung deutlicher zu Tage als bei seinen "Herren im Bad". Loriots Protagonisten bleiben immer höflich, auch wenn die Situation noch so absurd ist.

Genießen Sie dieses humoristische Meisterwerk als einzigartige Tischskulptur! In edler, fein patinierter Bronze werden die "Herren im Bad" zu einem ewig bleibenden Wert - wie der menschliche Humor. Die auf 980 Exemplare limitierte Auflage trägt Loriots Signatur und ist einzeln nummeriert. Jede Skulptur wird im aufwändigen Wachsausschmelzverfahren von Hand gegossen, von Hand patiniert und poliert. Format 17 x 17 x 9 cm, Gewicht 3 kg. 
Loriot, 1923-2011, Zeichner, Cartoonist, Autor, Humorist, Opernregisseur

LoriotLoriot - wer kennt ihn nicht? Unter Loriots Händen ist fast alles zu Gold geworden: Auf sein Konto gehen 2 Goldene Kameras, 2 Goldene Schallplatten, die Goldene Leinwand, das Goldene Grammophon und der Goldene Ehrenlöwe. Nicht zu reden vom Ernst-Lubitsch- und Adolph-Grimme-Preis, vom Telestar oder Sonderbambi... Für seine besonderen Verdienste wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Loriot - wer kennt sie nicht: Die Herren Müller-Lüdenscheid und Dr. Klöbner, die sich - unversehens in dieselbe Hotelbadewanne geraten - so köstlich darüber streiten, ob die Ente nun zu Wasser darf oder nicht... In seinen Büchern hat sich der Schöpfer der Nasenmännchen, Vicco von Bülow alias Loriot, intensiv mit dem Lauf der Zeit auseinandergesetzt. Man denke nur an „Loriots Tagebuch - Zeitgeschehen von Meisterhand“ oder „Loriots Heile Welt - Neue gesammelte Texte und Zeichnungen zu brennenden Fragen der Zeit“.

Vicco von Bülow alias Loriot war ohne jeden Zweifel der „Grandseigneur“ des deutschen Humors. Seine Sketche kennt man häufig Wort für Wort auswendig (das englische „by heart“ trifft es besser …), und auf welchem Feld er sich auch immer bewegt hat – als Karikaturist, als Humorist, als Schauspieler und Regisseur – immer hat er Besonderes, Erinnerungswürdiges geleistet.

Fragt man nach dem Grund dieses Erfolges, so stößt man bald auf das Zitat Vicco von Bülows: „Komik, wie ich sie verstehe, hat immer mit Selbstironie zu tun, sonst fehlt etwas. Man muss sich selbst miteinbeziehen.“ Das ist in allen seinen Werken spürbar, und weil dem so ist, ist sein Witz auch nie herabsetzend, nie verletzend – am Ende ging Loriot selbst mit den Figuren seiner treffendsten Parodien und genau beobachteten Entlarvungen kleinbürgerlicher Engstirnigkeit höchst liebevoll um. Humor, so könnte man formulieren, ist bei Loriot kein scharfer Dolch für grimmige Auseinandersetzungen, sondern ein feines Skalpell, das mit jedem Schnitt letztlich der Heilung der Welt zuarbeitet.

Der „Grandseigneur“ des deutschen Humors verstarb im August 2011.